Infrarot-Automation


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Harald Schweiger
Schmiedestraße 1
D-99706 Hachelbich/Thüringen

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Wärmebildkamera mieten

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Das Potential für Automationslösungen ist riesig. Von mir schon vor Jahren realisierte und noch immer laufende IR-Automationen gibt es im Bereich Warmumformung (Preßhärten), Überwachung Nockenwellenhärtung, Heißkleberbeschichtung, Überwachung von Gießaggregaten. Hier auch mit speziell konstruiertem Monorailfahrzeug für den Einsatz unter schwer zugänglichen oder heißen Schmelzöfen. Überwachung von Behältern für Flüssigmetalle und Anwendungen im Al-Druckguss. Es geht um Qualitätsüberwachung in der Serienfertigung (100% Prüfung), zerstörungsfreie Materialprüfungen (ZfP), Kontrolle von gleichmäßigem Leimauftrag, Steuerung + Optimierung von. Erwärmungsprozessen, Werkzeugkontrolle auf verbliebene Gußteilreste, Test von Materialablösungen, aktive. Steuerung von Warmumformungen. Falsch eingelegte Platinen können das Werkzeug zerstören. Temperaturkontrolle für Härte und Zugfestigkeit, etc reduziert die Zahl zerstörender Prüfungen.

Mit einer Automationssoftware, bei einfachen Anwendungsfällen auch mit der zur Kamera gehörigen Freeware von FLIR können fast alle Applikationen erschlossen werden. Wenn es wegen Dokumentationspflichten, besserer Visualisierung ("Rückblättern" im lfd. Betrieb) oder sonstigen Problemen nicht reicht, gibt es eine eigene Bedienoberfläche (IRCockpit) oder überschaubare Visual Basic (VBA) Scripte für die individuelle Anpassung vor Ort.

Eine IR-Automation läuft folgendermaßen ab:
1. Machbarkeitsstudie an Materialproben oder Anlagen vor Ort. Erste Meßpläne und Ergebnisse zur Realisierbarkeit
2. Nochmalige Messung mit den fast endgültigen Parametern, aber noch Versuchsaufbau, sichere Ergebnisse
3. Angebotserstellung - Komplettsystem lt. Kundenwunsch, mit/ohne eigenem Rechner und Netzwerkzugang für Fernwartung
4. Installation und Inbetriebnahme sowie Optimierung. Letztere kann mehrere Monate dauern, bis alles richtig läuft.
5. Einbindung in Dokumentations-/Qualitätsmamagementsysteme

Gibt es "Billiglösungen" ?
Ja, bei Meßaufgaben, für die oben genannte "intelligente" Kameras konzipiert sind. Sie werden programmiert und arbeiten dann autark. Potentialfreie Signale gibt es an Digitalausgängen. Nach meiner Erfahrung ist eine zuverlässig funktionierende Automation, selten unter 25 T € realisierbar, außer mit den integrierten Funktionen der "intelligenten" A-Serie Kameras. Komplexe Meß- und Steuersysteme, inkl. 100% Dokumentation kosten ab 40 T €. Jede zusätzliche IR-Kamera verteuert das System je nach Typ um 10....17 k€.
Fast immer kommen Zusatzwünsche nach Inbetriebnahme. Deshalb ist eine IR-Automation nichts von der Stange. Es dauert oft Monate, bis alles optimal zusammenspielt und die Daten nebst den Vorlagen für schnelle Auswertung bei der QS bzw. Einspielung in vorhandene Qualitätsmanagement-Systeme wie gewünscht auflaufen. Die Möglichkeit des Fernzugriffs ist bei der Optimierung sehr wichtig. Ich verwende den weit verbreiteten TeamViewer der gleichnamigen GmbH.

Datenblätter zum herunterladen (PDF)
FLIR A300 (3 Hz)
(4.950 €)
FLIR A300 (9 Hz)
(4.950 €)
FLIR A310 (30 Hz)
(6.950 €)
FLIR A310 (9 Hz)
(6.950 €)
FLIR A315 (60 Hz)
(7.950 €)
FLIR A315 (9 Hz)
(7.950 €) 
FLIR A615 (640x480, 30 Hz) 15° Teleobjektiv (14.650 €)
FLIR A615 (640x480, 30 Hz) 25° Normalobjektiv
(13.950 €)
FLIR A615 (640x480, 30 Hz) 45° Weitwinkelobjektiv
(13.950 €)
Wichtiger Hinweis:
Informieren Sie sich vor dem Kauf, ob die von Ihnen favorisierte Kamera für den Zweck optimal ist, Sie ggf. ohne Zusatzsoftware auskommen können und fragen im Zweifel lieber nach. 60 Hz Kameras benötigen i.d.R. eine Lizenz der US Behörden (wichtig beim Export).

FLIR P660 Produktfotos

Preis 4.500 bis 15.000 Euro, Temperaturbereich modellabhängig -20°C bis 2.000°C, Auflösung <0,05 K, Bildfrequenz modellabhängig 3/9/30/60/100 Hz. Ausgelegt (und von mir erfolgreich eingesetzt) für jahrelangen Dauerbetrieb
Fest installierbare Infrarotkameras wie die FLIR A615 / A315 können nahezu überall zur Überwachung Ihres Produktionsprozesses aufgestellt werden. Dabei erkennen und messen sie Temperaturunterschiede und stellen die thermische Verteilung dar. Es sind kompakte und preisgünstige Infrarotkameras, die via Netzwerk (GBit- oder 10/100 LAN) über PC gesteuert werden aber auch autark arbeiten können. Durch ihre Konformität zu den unterschiedlichsten Normen sind die Kameras der FLIR A-Serie als Plug & Play Geräte mit Software für maschinelles Sehen von Drittherstellern wie National Instruments, Cognex, Matrox, MVtec und Stemmer Imaging einsetzbar.
Die Kameras der A-Serie haben weder Akku noch Monitor. Sie sind für Automationen konzipiert, lassen sich aber auch dort gut einsetzen, wo der Prozess temporär beobacht wird und sie dazu in Maschinen eingebaut werden müssen, also das Metier der anderen Kameras, die aber oft zu sperrig oder empfindlich gegen Sprühnebel. etc. sind. Außerdem lassen sich A-Serie Kameras via Ethernet aus großen Entfernungen fernbedienen. Die thermische Auflösung ist exzellent, Pixelzahlen bis 640x480 realisierbar, ebenso alle denkbaren Vorsatzoptiken von Mikro, Makro, Tele, Weitwinkel und Extremweitwinkel.
Ich empfehle solche Kameras Kunden, die ernsthaft in Maschinen messen wollen und denen ein kurzer Blick mit einer handgehaltenen Kamera nichts nützt, weil der Prozess unterbrochen wird. Es sind insbesondere Spritz- und Druckgießer, denen eine eingebaute Kamera mehr nutzt, als eine schick anzusehende handgehaltene.

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